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Was ist Domino?
Domino ist ein Legespiel mit rechteckigen Spielsteinen, die in der Mitte geteilt sind und auf jeder Seite eine Anzahl Punkte (Augen) von null bis sechs tragen. Das klassische Doppel-Sechs-Set enthält 28 Steine. Ziel ist es, alle eigenen Steine abzulegen — oder am Ende die wenigsten Punkte in der Hand zu haben.
Domino lässt sich gut zu zweit, zu dritt oder zu viert spielen und verbindet Gedächtnis, Kalkül und ein wenig Glück zu einem kurzweiligen Spiel für jedes Alter.
📌 Herkunft: Domino entstand im 13. Jahrhundert in China und gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa — wahrscheinlich über Italien. Das Wort „Domino" bezieht sich möglicherweise auf eine schwarz-weiße Priestermaske.
Das Spielmaterial
Ein Standard-Doppel-Sechs-Set enthält 28 Steine — jede Kombination der Werte 0 bis 6 kommt genau einmal vor. Doppelsteine (0-0 bis 6-6) haben auf beiden Seiten denselben Wert.
Spielaufbau
Alle Steine werden verdeckt gemischt (der „Boneyard" oder Vorrat). Dann ziehen die Spieler ihre Startsteine:
- 2 Spieler: je 7 Steine
- 3–4 Spieler: je 5 Steine
Die übrigen Steine bilden den Nachziehstapel.
Spielverlauf
Der Spieler mit dem höchsten Doppelstein beginnt und legt ihn in die Mitte. Haben mehrere Spieler gleich hohe Doppelsteine, entscheidet das Los. Haben alle keinen Doppelstein, beginnt der Spieler mit dem insgesamt höchsten Stein.
Anschließend legen die Spieler abwechselnd Steine an, die an eine offene Seite der Kette passen — eine Seite des Steins muss dieselbe Augenzahl zeigen wie das Ende der Kette. Doppelsteine werden quer zur Kette gelegt.
Passen und Nachziehen
Kann ein Spieler keinen passenden Stein legen, muss er vom Vorrat nachziehen, bis er einen legen kann oder der Vorrat leer ist. Ist der Vorrat erschöpft und er hat keinen passenden Stein, muss er passen.
💡 Strategietipp: Merken Sie sich, welche Steine bereits gespielt wurden. Wenn Sie wissen, dass ein bestimmter Wert nicht mehr vorhanden ist, können Sie das Ende der Kette auf diesen Wert setzen, um Ihren Gegner zu blockieren.
Rundenende und Wertung
Die Runde endet, wenn ein Spieler seinen letzten Stein legt („Domino!") oder das Spiel blockiert ist (niemand kann mehr legen, Vorrat leer). Im Blockierungsfall gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten in der Hand.
Der Gewinner der Runde erhält die Summe aller Punkte, die seine Gegner noch in der Hand halten. Das Spiel geht über mehrere Runden bis ein Spieler 100 oder 150 Punkte erreicht hat (je nach Variante).
Beliebte Varianten
- Domino in Teams: 4 Spieler in 2 Zweierteams. Teampartner sitzen sich gegenüber.
- All Fives (Muggins): Punkte werden während des Spiels erzielt, wenn die offenen Enden der Kette Vielfache von 5 ergeben.
- Block-Domino: Ohne Nachziehen — wer keinen passenden Stein hat, setzt aus.
Gewinnstrategien
- Hohe Steine früh ablegen: Steine mit vielen Augen (z.B. 6-5) bestrafen Sie stark, wenn der Gegner zuerst fertig ist.
- Endwerte kontrollieren: Versuchen Sie, Enden zu legen, die für Sie günstig und für den Gegner ungünstig sind.
- Gegner blockieren: Wenn Sie wissen, dass ein Gegner einen bestimmten Wert nicht hat, halten Sie dieses Ende offen.
- Doppelsteine taktisch einsetzen: Doppelsteine sind unflexibel (nur ein Wert) — setzen Sie sie ein, wenn es strategisch sinnvoll ist.
📌 Team-Kommunikation: Im Teamspiel können Sie Ihrem Partner durch die gelegten Steine indirekt Informationen geben. Ein hoher Doppelstein deutet oft an, dass Sie viele Steine dieses Werts haben.
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